00:00:00: In dieser aktuellen Staffel mit dem Thema "Finde und Stärke deine Lebenskraft" sind
00:00:06: wir nun schon in der siebten Woche bzw. in der siebten Folge angekommen.
00:00:12: Wir wissen nun schon viel über unser Energiesystem, über die Energiezentren, über
00:00:18: Eigenschaften von Energie und heute soll es nochmal ganz konkret um unsere Lebenskraft
00:00:24: Prana gehen, denn auch hier unterteilt der Yoga "Fünf Winde" so wird es gesagt,
00:00:32: fünf Strömungen. Wie also Prana tatsächlich in unserem Körper fließt und wie wir ganz
00:00:40: bewusst diese Energie lenken können. Darum geht es heute in dieser Folge, es geht um
00:00:46: die fünf Varus, die fünf Pranas auch genannt oder übersetzt die fünf Winde. Wenn dich das
00:00:53: interessiert, dann bleibt gerne dran.
00:00:55: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge in diesem Podcast mit der aktuellen
00:01:13: Staffel "Finde und Stärke deine Lebenskraft". Ich freue mich riesig, dass du wieder dabei bist.
00:01:19: Wir sind schon in der siebten Woche angekommen, wie schon gesagt und es geht heute um ein sehr
00:01:25: spannendes Thema, wie ich wieder finde, nämlich wie können wir eigentlich unsere Energie bewusst
00:01:31: lenken und um zu wissen, wie wir unsere Energie bewusst lenken auch in unserem Körper, also
00:01:38: Prana, unsere Lebenskraft dürfen wir erst mal wieder verstehen, wie genau Prana eigentlich in
00:01:45: unserem Körper fließt. Denn die Yogis unterscheiden auch hier wieder, dass es nicht einfach nur Prana
00:01:53: Lebenskraft in unserem Körper, sondern sie sagen, es gibt fünf Strömungen und die nennen sie die
00:02:00: "Winde" oder auch die "Fünfe Varus" genannt. Prana strömt auf unterschiedliche Art in unserem
00:02:07: Körper. Die fünf Varus oder auch die fünf Winde und manchmal hört man das auch als die fünf Prana
00:02:15: kommen also wieder aus der Yoga-Philosophie und beschreiben die Art und Weise, wie Prana
00:02:22: unsere Lebensenergie durch unseren Körper strömt. Und wenn wir verstehen, wie diese Energie
00:02:29: fließt, dann können wir sie auch bewusst beeinflussen und lenken und so ganz gezielt unsere
00:02:37: Vitalität, auch Konzentration oder Ausgeglichenheit, unser allgemeines Wohlbefinden steigern. Und
00:02:45: wie immer möchte ich dieses Wissen alltagstauglich gestalten, so dass du wirklich in deinem alltäglichen
00:02:53: Leben mit deinem alltagsbewusstsein etwas damit anfangen kannst. Wie immer auch können wir in
00:03:00: dieser Yoga-Philosophie tiefer und tiefer und tiefer und tiefer tauchen. Doch was nützt uns dieses
00:03:07: geistige, hochspirituelle, großartiges Wissen, wenn wir es nicht anwenden? Deswegen breche ich
00:03:15: diese Themen oder versuche sie immer so weit runter zu brechen, dass sie dir nutzen können,
00:03:20: dass du Yoga so anwendest, dass es wirklich in deinem alltäglichen Leben stattfinden kann,
00:03:27: dass du Yoga auch wirklich lebst außerhalb deines Yoga-Studios, außerhalb deiner Mathe. Denn
00:03:35: wie du schon weißt, findet Yoga im alltäglichen Leben statt. Also kommen wir zu den fünf Vayus.
00:03:43: Die fünf Vayus kannst du dir wie Strömungen oder Bewegungen von Energie in deinem Körper vorstellen.
00:03:51: Ich habe schon gesagt, der Begriff Vayu bedeutet im Sandskritt Wind oder auch Bewegung. Und diese
00:03:58: Winde lenken das Prana in verschiedene Richtungen und beeinflussen somit verschiedene körperliche,
00:04:06: aber auch geistige Funktionen. Ich habe diese Folge jetzt so aufgeteilt, dass ich dir erst mal
00:04:11: erkläre, was sind die fünf Vayus. Dann geht es darum, wie kannst du ganz bewusst deine Vayus,
00:04:18: also die Energieströmungen, lenken. Und dann bekommst du zum Ende auch noch ein paar Tipps
00:04:24: für deinen Alltag, wie du Einfluss auf deine Lebenskraft ganz gezielt nehmen kannst,
00:04:30: mit welchen Übungen und welchen Ritualen zum Beispiel. Schauen wir uns die fünf Vayus einmal im
00:04:36: Detail an. Als erstes finden wir das Prana Vayu, die aufnehmende Energie. So wird es gesagt,
00:04:45: die Kraft, die aufnimmt, die einzieht, die Energie bringt. Wenn du mit diesen Sandskritt
00:04:53: begriffen, wenn dich das abschreckt und es für dich kompliziert erscheint,
00:04:57: nimm ruhig diese Übersetzung, die aufnehmende Energie, das Prana Vayu strömt von außen nach
00:05:04: innen. Und es ist für alles verantwortlich, was wir aufnehmen. Und dazu gehört natürlich die
00:05:11: Atmung, aber auch die Nahrung ganz wichtig, alle Eindrücke und Gedanken. Wenn Prana Vayu,
00:05:19: die aufnehmende Energie gut fließt, dann fühlen wir uns voll Energie geladen,
00:05:24: fokussiert, kraftvoll und eine Blockade, das führt dann eher zur Antriebslosigkeit. Ist irgendwie
00:05:32: logisch, wenn keine Energie gebracht wird, dann fehlt Energie und uns fehlt der Antrieb. Ganz
00:05:38: einfach ausgedrückt. Apana Vayu. Apana Vayu ist das Gegenteil, die Abführenenergie,
00:05:46: die Kraft, die abgibt. Apana Vayu, die abführende, abgebende Energie, bewegt die Energie wiederum
00:05:54: von oben nach unten. Zum Vergleich Prana Vayu war aufnehmend von außen nach innen und jetzt
00:06:01: Apana Vayu von oben nach unten und ist somit für alle Ausscheidungsprozesse zuständig,
00:06:09: sowohl physisch in unserem Körper als auch emotional. Physisch können wir das so verstehen,
00:06:17: dass alle Ausscheidungsprozesse wie Stuhlgang, Urinen, Fortpflanzung, aber auch Menstruation und
00:06:25: Geburt, die Kraft ist, die loslässt. Und emotional geht es auch hier natürlich loslassen von
00:06:32: negativen Gefühlen zum Beispiel. Man sagt, ein gesundes Apana Vayu hilft uns, Balast abzuwerfen,
00:06:39: loszulassen und Störung wiederum, geben uns das Gefühl, eher festzustecken, also fest zu sein,
00:06:48: fest zu halten, anzuhaften. Die dritte Strömung oder das dritte Vayu ist das Samana Vayu. Die
00:06:57: Kraft, die wandelt, wird es genannt, oder auch kannst du nennen die Kraft oder der Wind,
00:07:05: der balanciert, der ausgleicht. Samana Vayu fließt im Zentrum unseres Körpers im Bauchbereich,
00:07:13: ich stelle mir das immer wie so eine Spirale vor und es steuert jetzt ganz konkret die Verdauung,
00:07:19: aber auch die Verarbeitung von Gedanken und Emotionen. Es sorgt dafür körperlich,
00:07:26: dass Nahrung umgewandelt wird in Energie. Also hier wird auch ganz konkret ausbalanciert,
00:07:34: was brauche ich, was kann weg und was können wir umwandeln, so dass es Energie bringt. Und auch,
00:07:42: wie gesagt, in den Gedanken, die Verarbeitung von Gedanken und auch von Emotionen, die müssen
00:07:48: ja auch verdaut werden, nicht nur unser Essen. Das ist ganz wichtig, dass wir immer auch diesen
00:07:54: geistigen Aspekt mit hinzunehmen. Samana Vayu, also auch die verdauende Energie oder die Kraft,
00:08:01: die wandelt, sorgt also dafür, dass wir das, was wir aufnehmen, in uns integrieren, dass wir
00:08:10: wandeln, unterscheiden, was brauchen wir, was brauchen wir nicht und wir können sagen, ein
00:08:16: ausgeglichenes Samana Vayu unterstützt uns somit natürlich in der Klarheit und auch in der
00:08:24: Harmonie mit unserem Körper, aber auch mit uns selbst, mit unseren Emotionen und auch mit unserem
00:08:31: Umfeld. Und es ist ganz logisch, wenn die verdauende Energie, die Kraft, die umwandelt, blockiert ist,
00:08:39: kommt es körperlich zu Problemen natürlich mit der Verdauung. Aber auch, ja, wir können es auch
00:08:46: von mentaler Verwirrung sprechen, wir wissen nicht so richtig wohin. Es fällt uns schwer,
00:08:51: Dinge richtig zu verarbeiten oder ganz klare Entscheidungen zu treffen. Die vierte Strömung
00:08:59: ist das Udana Vayu, nennt das die aufsteigende Energie oder die Kraft, die aufsteigt und sich
00:09:08: ausdrückt. Schön finde ich auch die Kraft, die kommuniziert oder die Kraft, die hebt. Udana
00:09:15: Vayu fließt vom Herzen aufwärts in den Kopf und das ist die Energie, die uns zum Ausdruck bringt,
00:09:25: also die uns hilft, über Sprache, Gedanken oder auch über unsere Kreativität uns auszudrücken.
00:09:33: Es geht hier ganz klar um Selbstausdruck. Wenn das Udana Vayu, also diese Kraft, die hebt,
00:09:40: die kommuniziert, gut fließt, dann fühlen wir uns motiviert, wir können unsere Ideen klar äußern,
00:09:46: wir können sehr gut kommunizieren, wir geben unserem Inneren unseren Gedanken und Emotionen
00:09:52: Raum. Es geht hier auch um geistige Klarheit und um etwas in die Welt zu bringen, durch den
00:10:00: Selbstausdruck, durch Sprache, durch Kreativität. Kreativität ist eine ganz stark treibende Kraft
00:10:08: für persönliches und spirituelles Wachstum. Wenn also auch unsere kreative Energie fließt,
00:10:14: dann sind wir nicht nur in der Lage, Ideen und Projekte zum Leben zu erwecken, sondern wir verbinden
00:10:21: uns wirklich auch tiefer mit uns selbst, mit dem Universum, mit dieser höheren Kraft auch,
00:10:26: mit unserer Intuition. Kreativität bringt uns an einen Zustand der Inspiration und wir können
00:10:35: uns ausdrücken und uns selbst ausdrücken und etwas in die Welt bringen und die Welt somit bereichern.
00:10:43: Deswegen steht auch dieses Udana Vayu ganz deutlich für kreatives oder für spirituelles
00:10:50: Wachstum. Ja und fließt diese aufsteigende Energie, die Energie, die sich ausdruckt, nicht wirklich.
00:10:58: Also kommt es hier in Stocken oder wird blockiert oder ist schwach, dann äußert sich das natürlich
00:11:04: darin, dass wir uns eben nicht ausdrücken können mit Kommunikationsschwierigkeiten,
00:11:08: vielleicht auch fehlendem Selbstbewusstsein. Wir tun uns schwer, uns auszudrücken und können
00:11:16: auch schwer kreativen Impulsen folgen. Das fünfte und letzte Vayu, Vyana Vayu,
00:11:23: nennt die Kraft, die zirkuliert oder die Kraft, die verteilt. Diese Kraft oder dieses Vayu ist die
00:11:32: allumfassende Energie, die alles verbindet in uns, die also alles in Bewegung hält, die also zirkuliert,
00:11:40: die alles verteilt. Sie fließt durch den gesamten Körper und sorgt dafür, dass alle anderen Vayus
00:11:48: auch harmonisch miteinander zusammenarbeiten. Das Vyana Vayu unterstützt auch körperlich unsere
00:11:56: Durchblutung, unsere ganze Beweglichkeit. Also das heißt auch den koordiniert Bewegung von Gliedmaß,
00:12:04: Muskeln, Gelenke hat auch Einfluss auf unsere Nerven und das ganze Kreislaufsystem. Es geht vom
00:12:11: Herz aus, vom Herz aus fließt es, vom Zentrum des Körpers fließt es in alle Richtungen des
00:12:17: Körpers. So können wir uns das vorstellen. Und auch hier werden wir das spüren, wenn diese
00:12:23: zirkulierende Energie nicht wirklich fließt, dann merken wir das Durcherschöpfung durch Trägheit,
00:12:30: körperlich auch zu Spannungen, vielleicht sogar zu Kreislauf probieren.
00:12:34: dem mangelnde Koordination fällt mir da noch ein, nur wenn es um die Beweglichkeit geht,
00:12:40: dass wir Schwierigkeiten haben, wird die Bewegung auch zu koordinieren. Und es ist sicherlich
00:12:46: auch so eine geistige Erschöpfung, also auch hier eine geistige Trägheit.
00:12:54: Zusammenfassend also nochmal, Pranavayo aufnehmende Energie. A-Panavayo abführende Energie, die
00:13:02: Kraft, die abgibt. Samanavayo, die Kraft, die wandelt, ausgleichbarlänziert oder verdaut. Udana
00:13:11: vayo, die aufsteigende Energie, die Kraft, die sich ausdrückt, kommuniziert oder hebt. Und das
00:13:18: Vianavayo, die Kraft, die verteilt, die Kraft, die zirkuliert. Diese Fünfströmung finden wir
00:13:26: in unserem Körper. So fließt Prana. Und wie können wir das nun ganz bewusst lenken? Wie kannst du
00:13:35: also dieses Wissen um die fünf Pranas, um die fünf Varios ganz praktisch anwenden, nutzen? Und wenn du
00:13:43: bereits harter Yoga praktiziert, das heißt, dass du das üben mit dem Körper, das üben mit der
00:13:48: Atmung, aber auch mit Meditationen und natürlich auch schon bewusst sein über deine Nahrung,
00:13:54: über deine Ernährung hast, dann wirst du nun feststellen, dass du diese Varios, diese Strömung
00:14:01: schon ganz bewusst lenkst. Denn die Yogis haben sich natürlich was dabei gedacht bei den Asanas
00:14:07: und bei den Pranayama-Übungen. Denn es geht da um dieses Lenken dieser Energien oder dieser Winde.
00:14:13: Viele, viele Asanas und viele Pranayama-Übungen unterstützen das jeweilige Vario und das hast
00:14:20: du alles schon geübt. Und jetzt hast du sozusagen nur das Wissen dazu bekommen oder auch das Modell
00:14:27: dazu, diese Unterteilung in diesen Fünnen finden und weißt auch, warum du etwas tust. Ganz konkret
00:14:33: heißt das, um Prana-Vario zu aktivieren, also die Kraft, die aufnimmt, machen wir auch Übungen,
00:14:39: die uns zeigen, dass wir Energie aufnehmen. Das heißt, alle Rückbeugen in den Asanas,
00:14:45: dort wo der Herzraum sich weitet, denn es fließt ja im Brustbereich, im Herzbereich fließt das
00:14:51: Prana-Vario, wenn wir uns also weiten und vor allem tief einatmen, Energie aufnehmen. Alle Rückbeugen
00:14:59: im Yoga in den Asanas helfen uns das Prana-Vario aufzunehmen. Natürlich auch alles, was mit
00:15:10: tiefer Einatmung einhergeht, tief in den Bauch atmen, frische Energie aufnehmen, ganz besonders
00:15:17: hilfreich, wenn du dich müde und erschöpft fühlst. Dann helfen wirklich diese Asanas auch von
00:15:23: Rückbeugen, die Schulterbrücke, die Cobra. Der Fisch, den würde ich dir wie gesagt eher sanft
00:15:29: empfehlen, also der gelagerte Fisch, wenn du in meinem Unterricht bist, dann weißt du, wie der geht.
00:15:35: Aber wirklich auch einfach dein Herz nach oben, öffne dich der Sonne der Energie entgegenstreben
00:15:40: und Energie aufnehmen. So einfach ist es, Prana-Vario zu aktivieren. Und beim A-Pana-Vario geht es dann
00:15:49: um das Loslassen. Das Loslassen lernen. Dass diese abgebende Energie zu unterstützen, helfen auch
00:15:56: Pranayama-Übungen, wie zum Beispiel die Lippenbremse, also die Atmung mit dem F-Laut, das lange
00:16:02: Ausatmen üben, üben, Dinge wirklich loszulassen, auch im Außen. Von den Körperbewegungen sind es
00:16:11: einfache Bewegungen wie die sanften Vorbäugen. Also alles, was auch uns mit dem Beckenbereich,
00:16:19: mit dem Unterleib auch in Kontakt bringt. Das Element dazu ist hier übrigens die Erde. Und
00:16:24: bei Prana-Vario ist es die Luft. Also hier, jetzt beim A-Pana-Vario die Erde, also sich auch wieder
00:16:30: Erden mit der Erde in Kontakt kommen, mit unserem Wurzelschakran in Kontakt kommen. Hier Loslassen,
00:16:36: abgeben an die Erde. Ganz konkret von Asanas ist es, wie es der Name auch schon sagt, das
00:16:43: A-Pana-Asana. Im Liegen des Heranziehen der Knie an dein Körper und wieder wegschieben. Die Übung
00:16:49: heißt ja A-Pana-Asana. Also A-Pana-Vario wird hier angesteuert. Und ich finde es immer ganz,
00:16:56: ganz amüsant. Die Übersetzung auch, es gibt eine Übung, wo du in der Rückenlage liegst und ein
00:17:03: Knie an dein Körper heranziehst. Das andere Bein ist lang am Boden ausgestreckt und diese Haltung
00:17:10: heißt übersetzt die Gaslösende Haltung oder auch die Haltung, die die Winde befreit oder vom
00:17:18: Winde befreit. Das ist ganz, so können wir uns das gut vorstellen, dass dieses A-Pana-Vario tatsächlich
00:17:25: hier um Loslassen geht. Auch auf körperlicher Ebene, hier darf also ausgeschieden werden,
00:17:32: Losgelassen werden, Abfallstoffe, Luft, die nicht mehr gebraucht wird, kann hier abgegeben werden.
00:17:38: Beim Sama-Navario Gings um die Kraft, die wandelt, hier geht es ganz klar um Verdauung. Auf der
00:17:44: körperlichen Ebene finden wir hier alle Asanas, die mit Drehungen zu tun haben. Also der Drehsitz
00:17:52: oder das Krokodil oder auch mit dem Bauch generell, die Übung das Boot zum Beispiel, aber auch das
00:17:58: alles was ausgleicht von Körperübungen, von Pranayama Übungen sind das zum Beispiel das
00:18:04: Nadhi-Schodana, also das Gleichgewicht hier wieder herstellen. Und ganz besonders wichtig ist hier
00:18:11: natürlich auch die Nahrung, also Achtsamkeit beim Essen. Achte darauf was du ist und nimm dir Zeit
00:18:17: für deine Mahlzeiten. Und das Sama-Navario, das profitiert davon, wenn du langsam ist,
00:18:25: dein Essen richtig kaust. Wir kennen das alles, wir wissen das, aber wir müssen es natürlich auch
00:18:29: machen. Und auch mental Achtsam sein, wie du deine negativen oder wie du überhaupt Gedanken
00:18:37: bewusst verdaust. Und du kannst dir auch vorstellen wie du Gedanken in etwas näherendes umwandelst,
00:18:45: so dass sie dir hilfreich sind, also auch deine Gedanken ganz bewusst steuern. Ja und für das
00:18:51: Udana-Vario, die Kraft die aufsteigt, die sich ausdrückt, da finde ich ganz schön die Übung
00:18:58: auch die Pranayama Übung, das Brahmari, also das Bienensummen, wo wir so mit der Ausatmung
00:19:05: diesen M-Lauttönen, das stimuliert hier schön den Halsbereich, das Kehl-Shakra, überhaupt auch
00:19:12: Mantren, Singen, Tönen, alles was tatsächlich sich nach außen auch in Sprache und Töne
00:19:20: ausdrückt, aber natürlich auch die Kreativität. Nehm dir also Zeit für dein kreativen Ausdruck,
00:19:26: sei es durch Schreiben, Malen, Tanzen oder halt auch Singen. Auch das laute Aussprechen von positiven
00:19:34: Affirmationen kann helfen, diese aufsteigende Energie zu fördern. Ja und das Vianavario,
00:19:40: die Kraft die zirkuliert, die verteilt, also diese Strömung liebt Bewegung. Du kannst dieses
00:19:49: Vios stärken, indem du bewusst dafür sorgst, dass du dich im Alltag, dass du Bewegungspausen
00:19:56: einlegst. Ja, ob es nun ein Übungsablauf ist, zum Beispiel mache ich ja gerne diese 8 Bewegungsrichtung,
00:20:03: der Wirbelsäule, wird einmal der ganze Körper durch bewegt oder der Sonnengross zum Beispiel,
00:20:09: dieser Übungsablauf ist eine wunderbare Übung, um das Vianavario zu stärken. Aber auch einfache
00:20:17: Dinge wie ein kurzer Spaziergang, ein paar Dehnübungen, also alles was so Energie in den
00:20:24: ganzen Körper bringt, ist ein bisschen in Schwung bringt, auch die ja tatsächlich schwingen, so
00:20:28: Übungen, wo du hin und her schwingst oder auch schüttelst. Also wo deine Energie in deinem Körper
00:20:36: zirkuliert. Das sorgt also dafür, dass das Vianavario diese Strömung angeregt wird. Und hier zum
00:20:46: Abschluss jetzt noch zu den Varios, wie anfangs versprochen, ein ganz kleines Ritual für jeden
00:20:53: Tag, was du jeden Tag anwenden kannst, für jedes dieser Strömungen. Starte deinen Tag und indem
00:21:01: du dich nach oben ausstreckst Richtung Himmel, öffne dich der Sonne entgegen, breite deine Arme aus
00:21:07: und atme tief ein, einige Male, um frische Energie aufzunehmen. Das Abhanavario, das Loslassritual.
00:21:16: Vor dem Schlafengehen lasse bewusst los. Du kannst aufschreiben, was dich belastet,
00:21:21: das was du loslassen möchtest für die Nacht oder auch eine Körperübung machen, die sich vorbeugt,
00:21:28: die Haltung des Kindes zum Beispiel oder halt auch das Apanasanas kannst du auch wunderbar im Bett
00:21:33: machen, also die Knie heranziehen an dein Körper und wieder abgeben und loslassen. Das Samanavario
00:21:40: kannst du natürlich auch Asanas machen, Drehübungen, Drehungen, Twists und so weiter,
00:21:46: aber am einfachsten im Alltag, indem du Achtsamkeit in deinen Essen bringst. Also nach dem Essen oder
00:21:55: während des Essens innehalten, langsam essen, auf deine Verdauung achten, vielleicht sogar dein
00:22:00: Essen segnen, dein Essen oder dich für das Essen bedanken, für die Menschen, die dafür gesorgt
00:22:06: haben, dass du diese Nahrung zu dir nehmen kannst, dich bei Mutter Erde bedanken. Achtsamkeit im
00:22:11: Essen, Achtsamkeitsritual. Ja und das Udana-Vario mach ein Kreativitätsritual, schreibe täglich deine
00:22:19: Gedanken auf oder drücke dich aus mit Singen schreiben, du kannst auch Mantre singen, tönen und
00:22:26: das Brahmori Affirmation sprechen. Werdet ganz kreativ in deinem ganz eigenen Ausdruck und
00:22:33: Stärke so, die Kraft, die kommuniziert, die sich ausdrückt. Und zuletzt das Vianavario bringe
00:22:41: Bewegung in deinen Tag, baue täglich mindestens 10 Minuten Bewegung ein. Das kann mit Yoga
00:22:46: Assanas sein, das kann mit einem Spaziergang sein, das kann mit Tanzen sein, etwas, was deine Energie
00:22:52: zirkulieren lässt. Und es ist immer so, dass eine ist das Wissen und das andere ist die Umsetzung.
00:23:01: Was bringt uns dieses ganze Wissen, wenn wir es dir nicht machen? Und es braucht oft gar nicht
00:23:07: viel, es sind mancher wirklich diese kleinen Dinge und du wirst sehen, wenn du anfängst,
00:23:13: kleine Veränderungen in deinen Alltag einzubauen, dann wirst du, ich verspreche dir, du wirst
00:23:19: spüren, wie deine Lebenskraft stärker wird oder wie du dich ausgeglichener fühlst, was auch immer
00:23:25: du erreichen möchtest. Du kannst die Energie in deinem Körper bewusst lenken und ich hoffe
00:23:31: wirklich sehr, dass du jetzt hier ein paar hilfreiche Tipps mitnehmen könntest und auch
00:23:35: konntest und auch weißt nun, warum. Also was du genau brauchst, um eine bestimmte Energie zu stärken
00:23:43: in deinem Körper. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann abonniere gerne meinen Podcast Yoga ist
00:23:49: kein Sport. Teile ihn auch sehr gerne mit deinen Freunden, mit deiner Familie, spreche Empfehlung
00:23:56: aus, damit hilfst du mir und meine Arbeit und vor allen Dingen motiviert es mich, das ist nämlich
00:24:01: auch für mich ein ganz wunderbarer Antrieb, wenn ich sehe, es kommt an und es gefällt. Du kannst
00:24:07: mir auch Fragen stellen, du kannst in deiner App bei Spotify oder Apple, du kannst Kommentare
00:24:12: hinterlassen, mir persönlich schreiben. Ich freue mich wirklich sehr darüber. Das bringt mir
00:24:18: Motivation und bringt mir Kraft und auch Kraft, mich tatsächlich weiter auch kreativ auszudrücken
00:24:24: und dir auf kreative Art und Weise das Wissen und dieses wertvolle Wissen, um Yoga näher zu bringen.
00:24:31: Bedanke mich bei dir Fuß zu hören und wir hören uns wieder nächste Woche für den Abschluss
00:24:38: dieser Staffel und ich freue mich jetzt schon drauf, aber bleib noch neugierig und vor allem
00:24:44: bleib in deiner Kraft. Alles Gute, bis dann, bis nächste Woche, tschüss!
00:24:49: Und wir sind uns dann wieder bei den nächsten Videos, bis jetzt.
00:24:53: Ciao!
00:24:54: * Musik *