00:00:00: Das kosmische Gesetz der Dualität besagt, dass das Universum aus gegensätzlichen,
00:00:07: aber auch zusammenhängenden, ergänzenden Kräften besteht, die immer wieder miteinander
00:00:13: interagieren, um Gleichgewicht und Harmonie zu schaffen.
00:00:17: Werder sagt schön, schafft zugleich unschön.
00:00:21: Werder sagt gut, schafft zugleich ungut.
00:00:24: So sagte es schon lauze.
00:00:26: Ja, und genau darum geht es in dieser Podcastfolge "Das Spiel der Polaritäten".
00:00:32: Wie wir dieses kosmische Gesetz in unserer Yoga-Praxis aber auch in unserem alltäglichen
00:00:38: Leben anwenden können und wie wichtig es auch ist, wenn wir uns mit dem Thema Lebenskraft
00:00:43: und Energie beschäftigen wollen, erfährst du hier in dieser Folge.
00:00:47: Also bleib gerne dran.
00:00:49: Hallo und herzlich willkommen zur zweiten Folge aus dieser aktuellen Staffel "Finde
00:01:07: und Stärke deine Lebenskraft".
00:01:09: Ja, und wie eingang schon gesagt, geht es heute um das Spiel der Polaritäten oder auch um
00:01:15: das kosmische Gesetz der Dualität.
00:01:18: Letzte Woche haben wir uns mit der energetischen Aufrichtung beschäftigt, also die Grundlage
00:01:24: für unsere Lebenskraft.
00:01:26: Und heute werden wir dieses Fundament nutzen, um uns mit der Balance zu beschäftigen zwischen
00:01:33: gegensätzlichen Energien.
00:01:35: Denn wir leben hier auf der Welt, einem Ort der Dualität oder der Polaritäten.
00:01:44: Wenn wir uns das große Ganze anschauen, dann heißt es, wir stammen aus der Einheit und
00:01:50: kommen hierher, um Erfahrung zu machen in diesen Polaritäten, in der Dualität.
00:01:56: Und diese Dualitäten, die wir hier finden, wie Tag und Nacht, hell und dunkel, Aktivität
00:02:02: und Ruhe, laut und leise, aber auch jenen und yangen und Licht und Schatten, wir finden
00:02:09: das überall, überall in der Natur und aber auch in uns selbst.
00:02:14: Und es sind eben nicht nur Gegensätze, sondern sie ergänzen und bedingen sich einander,
00:02:23: um überhaupt ein Leben in seiner ganzen Gesamtheit zu ermöglichen.
00:02:28: Wir können also gar keine Erfahrung zum Beispiel von Frieden machen, wenn wir Krieg nicht kennen
00:02:35: würden.
00:02:36: Und Licht kein Schatten, ohne Schatten kein Licht.
00:02:39: Das heißt, wenn wir davon ausgehen, dass wir als Seele hier auf der Erde inkarnieren,
00:02:45: um Erfahrung zu machen, dann braucht es diese Polarität, dann braucht es jeweils ein Gegenpol.
00:02:52: Und wie wir das nun ganz unterschiedlich anwenden können und wo wir das auch immer wieder
00:02:58: finden, auch im Yoga, wie dann auch im täglichen Leben, das möchte ich jetzt hier an ein paar
00:03:03: Beispielen erklären oder aufzeigen.
00:03:06: Wenn wir uns also mit harter Yoga beschäftigen, also das körperliche Yoga, das was die meisten
00:03:12: hier von uns in der westlichen Welt praktizieren, dann sagt die Wortherkunft schon von hata
00:03:19: oder gibt Aufschluss darüber über diese gegensätzlichen Energien, denn h und ta steht für Sonne und
00:03:26: Mond.
00:03:27: Ha, Sonne, das männliche Prinzip, steht für Aktivität, für Wärme, für Licht.
00:03:34: Und ta steht für Mond, für das weibliche Prinzip, für Passivität, für Kühle, für
00:03:42: Dunkelheit.
00:03:43: Ha ist also Machen, Tun, Wirken.
00:03:45: Und ta ist das Seinlassen, Geschehenlassen, Empfang.
00:03:51: Ja und im hater Yoga geht es genau darum, diese beiden Energien im Körper in Einklang
00:03:58: zu bringen, um unser körperliches und auch geistiges Wohlbefinden zu fördern oder ein
00:04:04: geistiges Wohlbefinden zu erreichen.
00:04:06: Und wir finden das im Yoga ganz viel in den, auch in der Yoga Philosophie von Patanjali
00:04:12: zum Beispiel, wird auch von Stira Sukam gesprochen.
00:04:17: Und dieser Ausdruck beschreibt die Qualität einer Haltung, sowohl wir können sagen einer
00:04:25: innerlichen Haltung, aber auch einer äußerlichen Haltung.
00:04:27: Und viele wenden das in der heutigen Zeit natürlich auf die Asanas an.
00:04:31: Wobei von Asanas und hater Yoga wurde in den, in den Yoga Sutren wenig oder so gut wie
00:04:37: gar nicht darüber gesprochen.
00:04:38: Es ist eher der geistige Weg.
00:04:40: Aber natürlich ist es ganz sinnvoll, dieses Prinzip von Stira Sukam, was da heißt Stabil,
00:04:46: Stira und gleichzeitig bequem und angenehm Sukam in unsere Praxis, also auch auf der
00:04:52: körperlichen Ebene zu integrieren.
00:04:54: Das heißt, die Kunst besteht auch hier wieder darin, beide Qualitäten, Stabilität und Leichtigkeit
00:05:02: in Einklang zu bringen.
00:05:03: Und da geht es dann sowohl darum in unserer Yoga Praxis, das zu machen als auch in unserem
00:05:10: Leben.
00:05:11: Und natürlich zu merken, wann ist etwas im Ungleichgewicht?
00:05:16: Deswegen, diese Übung, die wir auf der Matte machen, also die Asanas, die Körperübung,
00:05:21: das können wir symbolisch immer übernehmen auf unseren Alltag.
00:05:26: Wie übst du auf der Matte, hat einen Aufschluss, kann die Aufschluss darüber geben, wie du
00:05:31: durchs Leben gehst.
00:05:32: Wenn du merkst, dass du in deiner Yoga Praxis, die wieder jetzt in einem Kurs oder wenn du
00:05:37: zu Hause bei dir übst, wirklich mit Asanas und dort merkst, dass du vielleicht zu viel
00:05:44: machen möchtest, zu viel Anspans, zu viel Muskelkraft, zu viel korrigiert werden wollen,
00:05:50: um es richtig zu machen.
00:05:52: Also dieses männliche in dir dominiert, dann kann dir das Aufschluss darüber geben, mal
00:06:00: in dein Leben zu schauen, ob das dort auch so ist.
00:06:03: Und ob es vielleicht auf der Matte, wie auch im Leben, ein bisschen mehr jingen braucht,
00:06:09: jenen Energie, Weiblichkeit geschehen lassen, da sein lassen, entstehen lassen, empfangen,
00:06:17: also viel mehr empfangen als machen.
00:06:21: Ja und letzte Woche haben wir ja über Shushumna gesprochen, über diesen Hauptenergie-Kanal
00:06:27: Yogis Liebling, du erinnerst dich.
00:06:29: Und ich habe auch schon erwähnt, dass es diesen Hauptenergie-Kanal gibt, Shushumna, und aber
00:06:35: noch zwei weitere sehr wichtige und zwei bedeutende Energiekanäle, links und rechts, neben diesem
00:06:44: Hauptkanal und die nennen sich im Yoga Ida und Pingala.
00:06:48: Und hier haben wir, finden wir das Prinzip wieder, Ida repräsentiert die kühlende, beruhigende
00:06:54: Mondenergie.
00:06:55: Das kann man sich gut merken, weil Ida ein weiblicher Name ist.
00:06:59: Ida finden wir auf der linken Seite, unseres Körper, also links von Shushumna und sie endet
00:07:05: auch im linken Nasenloch, so wird es gesagt.
00:07:08: Und Pingala, die rechte Seite, ist die wärmende, aktivierende Sonnenenergie.
00:07:15: Und auch hier geht es wieder darum, beide Kanäle in Einklang zu bringen.
00:07:19: So dass Prana, also unsere Lebenskraft, ganz harmonisch durch diesen zentralen Kanal
00:07:25: Shushumna-Nadi fließen kann.
00:07:27: Ja und deswegen sage dich an die Nasenlöcher, links Ida, rechts Pingala und diejenigen von
00:07:34: euch, die ihr immer schon mal auch ein bisschen Yoga geübt haben, kennen sicherlich auch
00:07:38: die Nasenwechselatmung, Nadi Shodana.
00:07:41: Da geht es darum, diesen Ausgleich herzustellen und Shodana steht auch für Reinigungen, also
00:07:46: diese beiden Energiekanäle zu reinigen, so dass Energie gut fließen kann.
00:07:51: Und deswegen üben wir im Yoga auf diese Nasenwechselatmung.
00:07:56: Und auch hier gibt es aber Varianten, wenn wir ein Ausgleich herstellen wollen, dann können
00:08:02: wir nur mit der Sonnenseite üben.
00:08:04: Das heißt, wir wollen mehr Energie, wir sind eher schlapp und müde und uns fehlt Energie.
00:08:09: Wir brauchen ein bisschen mehr männliche Energie, mehr Kraft, mehr Sonnenkraft.
00:08:13: Dann können wir Surya Bendana üben, so heißt es, dann atmen wir einfach einige Zeit lang
00:08:19: nur durch das rechte Nasenloch, verschließen das linke und Shandra-Bedana wäre dann die
00:08:25: Übung einige Zeit nur durch das linke Nasenloch zu atmen, um dann die Yin-Energie zu fördern.
00:08:31: Also ich auch hier wieder ein Ausgleich herstellen.
00:08:33: Und dazu ist es aber wichtig, dass wir lernen, erst mal unser Körperbewusstsein schulen,
00:08:41: um zu wissen, wo braucht es hier auch körperlich einen Ausgleich, aber natürlich generell
00:08:46: unser Bewusstsein schulen, auch am Tag immer wieder mal so einchecken in sich, wie bin ich
00:08:52: gerade ausgewogen oder brauchst vielleicht ein bisschen mehr hier oder ein bisschen mehr
00:08:56: da.
00:08:57: Ein bisschen mehr Mond, ein bisschen mehr Sonne, ein bisschen mehr Yin, ein bisschen mehr
00:09:01: Yang.
00:09:02: Und da sind wir dann auch schon bei Yin und Yang.
00:09:04: Also Yin und Yang kommt eigentlich aus der chinesischen Philosophie.
00:09:08: Und ihr kennt alle dieses Yin und Yang-Symbol, was also diese Dualität darstellt, indem
00:09:18: es sich aber miteinander vereint und auch miteinander bedingt.
00:09:22: Und auch hier auch wieder Yin steht für das dunkle, weiche, weibliche, empfangene und
00:09:27: Yang, für das helle und harte, aber auch männliche, aktive.
00:09:32: Und auch hier geht es immer wieder um dieses Wechselspiel.
00:09:36: Und wir finden das wirklich überall.
00:09:38: In unserem Körper finden wir das auch in unserem Nervensystem.
00:09:42: Denn da gibt es Parasympathikus und Sympathikus.
00:09:46: Und das ist nichts anderes.
00:09:48: Sympathikus ist der aktive.
00:09:50: Parasympathikus ist das, der Teil, der für die Ruhe zuständig ist.
00:09:55: Mit unserer Atmung, die auch nichts anderes ist, einatmen, ausatmen, einatmen ist aktiv.
00:10:03: Sympathikus.
00:10:04: Aufnehmen.
00:10:05: Ausatmen.
00:10:05: ausatmen.
00:10:08: steuert den Parasympathikus an. Das ist Ruhe, das ist Abgeben, das ist Loslassen. Deswegen üben wir in
00:10:14: meinen Kursen viel das den Parasympathikus ansteuern, also auch die Geschehen lassen, nicht
00:10:21: eingreifen. Ja, weil das kennen wir ja alles. Das machen wir ja alles den ganzen Tag über. Da sind
00:10:25: wir sehr, sehr yangdominierend, sehr in dieser männlichen Energie. Deswegen braucht es dann in
00:10:33: der Yoga Praxis meistens oder auch bei den Teilen, die ich habe, da geht es dann wirklich eher um Ruhe.
00:10:38: Und da steuern wir dann halt die Yin-Energie an, den Parasympathikus. Da wird viel ausgeatmet,
00:10:45: da wird viel üben wir viel mit der Atmung, mit dem Abgeben und dem Loslassen. Ja und wir finden
00:10:52: das wie gesagt wirklich auch überall. Vielleicht hast du auch schon mal was von Shiva und Shakti
00:10:57: gehört. Es kommt auch aus der hinduistischen Tradition, steht hier auch ganz klar für
00:11:03: männlich und weibliche Energie. Das Universum Shiva repräsentiert das Bewusstsein, die reine
00:11:11: Existenz, vielleicht auch das unbewegliche, wird es oft genannt, und Shakti, die Shakti-Energie steht
00:11:21: für Kraft, für Schöpfung, ja für Energie. Und auch hier zusammen verkörpern sie wieder dieses
00:11:28: vollständige göttliche Prinzip, können wir sagen, also diese Ganzheit. Da es mir ja immer um
00:11:34: Bewusstsein geht, um Entwicklung, um Persönliches und spirituelles Wachstum, finde ich, ist es
00:11:43: hier auch noch ganz wichtig, das Thema Licht und Schatten zu erwähnen. Licht und Schatten
00:11:50: finden wir natürlich auch immer wieder auch in unserer Persönlichkeit. Da geht es um das
00:11:57: Bewusste und das Unbewusste, um das Wissen und um die Unwissenheit, um uns, um den Licht, um
00:12:04: das Licht in uns, aber auch um den Schatten. Und deswegen ist Schattenintegration so wichtig,
00:12:11: wenn wir persönlich wachsen wollen. Wir werden irgendwann im Laufe unseres Lebens an den Punkt
00:12:18: kommen, wo wir uns mal umdrehen dürfen und unseren Schatten zuwenden. Im Yoga sprechen wir davon,
00:12:26: dass das Unbewusste im Rücken sitzt und somit nicht sichtbar ist. Ja und jetzt könnte man mal ganz
00:12:34: sanft hinterfragen, warum vielleicht so viele Menschen Probleme mit dem Rücken haben. Vielleicht
00:12:41: ist das eine Einladung vom Leben dazu, vom Körper, der dir das zeigt. Vielleicht geht es
00:12:48: da um Schatten, vielleicht geht es da um sich dem Unbewussten mal zuwenden, um Bewusstsein hinein
00:12:56: zu bringen. Im Yoga gibt es eine ganz wunderschöne Assana dazu, das ist nämlich der nach unten
00:13:02: schauende Hund von der Symbolik her. Es wissen viele auch immer gar nicht, da wird es einfach auch
00:13:07: immer nur so, wie ich immer sage, so weggetont als reine körperliche Übung. Aber die Symbolik
00:13:12: hinter dieser Assana, der nach unten schauende Hund, da geht es nämlich darum, dass wir den Rücken
00:13:21: nach oben strecken, also das Gesäß schiebt sich nach oben, es ist wie so ein Dreieck. Schau dir
00:13:28: das ruhig mal an, wenn du jetzt nicht weißt, von welcher Übung ich spreche, der nach unten
00:13:31: schauende Hund und es wird da gesagt, dass somit Licht und die Sonne auf den Rücken scheint und
00:13:38: somit Licht auf das Unbewusste scheint. Das ist die Symbolik hinter der Haltung, der nach unten
00:13:44: schauende Hund. Und es ist wichtig zu wissen, dass wir auch die Symbolik hinter diesen Haltungen
00:13:51: verstehen und sie ja eben nicht einfach nur als Sportübung benutzen, als körperliche Übung,
00:13:57: dann hat das eine ganz andere Kraft. Und vielleicht lädt das dazu ein, mal sich mit dieser Übung
00:14:05: auseinanderzusetzen und wirklich zu visualisieren, wie Licht, also wie die Sonne auf das Unbewusste
00:14:12: scheint und im täglichen Leben heißt das Schattenintegration. Sich mal wirklich mit den eigenen
00:14:20: Schatten auseinandersetzen und sie dann auch ganz liebevoll anzunehmen und zu sagen, ja und das
00:14:26: gehört auch zu mir und ich finde es richtig blöd und ich mag das überhaupt nicht und ich mag
00:14:30: diesen Teil in mir nicht, aber er gehört zu mir und ich integriere ihn in mein Leben. Es gibt
00:14:37: wundervolle Bücher dazu, das Schattenprinzip, so heißt es glaube ich von Rüdiger Dalke,
00:14:44: jetzt bin ich mir gar nicht so sicher, aber so in der Art oder die Schattenintegration,
00:14:48: aber natürlich auch viel, viel mehr Literatur gibt das noch darüber. Das heißt also,
00:14:56: das Verborgenne in uns annehmen und integrieren. Denn wir eingangs auch schon gesagt, ohne Licht
00:15:05: kein Schatten, ohne Schatten kein Licht, beides ist notwendig, um uns in unserer Ganzheit zu erfahren,
00:15:14: so können wir das sagen. Wenn wir ganz werden wollen, wenn wir wahrhaftig sein wollen, wenn wir
00:15:22: vollständig auch leben wollen und unser vollständiges Sein zum Ausdrück bringen wollen,
00:15:28: dann braucht es diese Schattenintegration. Das heißt also, mach dich mal ruhig auf die Suche
00:15:34: in deinem Alltag auch, immer wieder nach diesen Polaritäten, wo findest du sie und wie kannst du
00:15:41: sie ja immer wieder versuchen in den Ausgleich zu bringen. Wichtig aber dann auch, wenn du weiter
00:15:48: dich damit beschäftigen möchtest, wirklich das große Ganze zu verstehen. Es geht nicht darum,
00:15:53: das eine haben zu wollen und das andere weg haben zu wollen, das eine anziehen zu wollen und das andere
00:16:00: abzulehnen. Diese dualen Kräfte, die da in uns sind, die führen uns zur Ganzheit und können wir
00:16:07: sogar sagen, das führt zur Erleuchtung, also wieder zur Einheit von der Dualität zur Einheit. Wir
00:16:13: kommen erst aus der Einheit, um in die Dualität zu kommen, um dann aus der Dualität heraus wieder
00:16:20: die Einheit zu erfahren, denn wie wollen wir Einheit erfahren, wenn wir Dualität nicht kennen und
00:16:25: umgekehrt? Das ist dieses Prinzip des Werden und Vergehen, der Geschichte der Inkarnation, weil es
00:16:35: immer darum geht, unsere Seele will erfahren und in der Einheit können wir nicht erfahren, weil wir
00:16:40: die Dualität nicht kennen. Und in dieser Stelle möchte ich dir noch was vorlesen aus den sieben
00:16:48: Gesetzen des Lebens. Das sind nämlich das Gesetz der Polarität gehört nämlich zu den sieben
00:16:53: universellen Gesetzen des Kybalion können wir sagen, das haben die Herr Mediker damals geschrieben,
00:17:02: das Prinzip der Polarität ist das vierte, das vierte Gesetz und hier wird gesagt, alles ist
00:17:09: zwiefach, alles hat zwei Pole, alles hat sein Gegenstück, ähnlich und unehnlich sind dasselbe,
00:17:18: Gegensätze sind wesensgleich und nur graduell verschieden, extreme berühren sich, alle Wahrheiten
00:17:28: sind Halbwahrheiten, alle Widersprüche lassen sich in Einklang bringen. Das vierte Prinzip erklärt,
00:17:35: dass jede Erfahrung und Entscheidung in Wahrheit dieselbe ist. Was gegensätzlich erscheint,
00:17:42: ist eigentlich das gleiche, nur graduell abgewandelt. Um das einmal noch mal ganz einfach
00:17:50: auszudrücken, an dem Thema heiß und kalt, diese Gegensätze heiß und kalt, beides ist Temperatur.
00:17:59: Das ist alles Temperatur, was du als heiß empfindest, empfinde ich vielleicht als angenehm warm,
00:18:06: was ich als saukalt empfinde, denkst du, oh das ist aber schön kühl, ja es liegt also auch hier
00:18:13: an unserer Bewertung, wie bewerten wir diese Gegensätze, aber im Grunde genommen sprechen wir
00:18:22: immer von demgleichen und es liegt an dir zu entscheiden, wie bewerte ich, wie ordne ich das
00:18:30: ein auf meiner Skala, aufgrund deiner Erfahrung, aufgrund wie du es ganz individuell für dich
00:18:37: fühlst und auch worauf setzt du dein Fokus, also richte dich zu dem aus, wo du hin möchtest und
00:18:47: da sind wir dann auch wieder abschließend als Fazit sozusagen bei dem Thema Energie. Wenn wir uns
00:18:54: also mit unserer Energie und so mit unserer Lebenskraft beschäftigen und auch lernen wollen,
00:19:00: sie zu steuern und zu lenken, dann ist es entscheidend dieses kosmische Gesetz der Dualität oder auch
00:19:08: das Spiel der Polaritäten zu verstehen und es in unsere Yoga Praxis wie auch in unserem Leben
00:19:15: zu integrieren, denn diese Balance besteht nicht darin eine Seite zu bevorzugen, sondern wirklich
00:19:21: beide Pole in einem harmonischen Miteinander zu vereinen, beides anerkennen, dass beides da ist
00:19:29: und beides da sein darf und in dieser Balance liegt dann der Schlüssel zu einem erfüllten,
00:19:35: bewussten und ausgeglichenen Leben. Ja ich hoffe dieses Thema war ganz spannend für dich und es regte
00:19:44: dich ein bisschen zum Nachdenken an, vielleicht auch zum Ausprobieren, um die Balance herzustellen.
00:19:49: Ich wünsche dir jetzt an dieser Stelle eine schöne Woche beziehungsweise, ob sie schön ist oder nicht
00:19:56: so schön, liegt ganz in deiner Bewertung und vielleicht ist es einfach nur eine Woche, die voller
00:20:03: Leben ist.
00:20:03: [Musik]
00:20:12: [Beifall]