00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu der 16. Folge in meinem Podcast Yoga ist kein Sport. Es geht
00:00:08: heute um das Thema Selbstverantwortung und Selbstfürsorge. Und ich wage mich mit dieser Folge aus
00:00:16: meiner Komfortzone, denn ich veröffentliche hiermit mein allererstes YouTube-Video. Und zwar
00:00:24: möchte ich dir heute mit dieser Folge ein Video zur Verfügung stellen, genau mit diesem Thema
00:00:31: Selbstverantwortung und Selbstfürsorge, welches ich schon einmal aufgenommen habe für meinen
00:00:36: Basiskurs. Ich habe gemerkt, ich muss das gar nicht nochmal aufnehmen. In diesem Video ist wirklich
00:00:42: alles enthalten, was es zu dem Thema, was ich gerne zu dem Thema sagen möchte. Ich wünsche dir
00:00:47: ganz viel Freude mit dieser Folge, die du hier anhören kannst, auf dem Kanal, wo du bist,
00:00:53: bei Spotify oder Apple Podcast oder auch auf YouTube. Viel Freude damit.
00:00:58: Mein Name ist Kerstin Mattmüller und ich heiße dich herzlich willkommen zu meinem Podcast
00:01:18: für Bewusstsein und Spiritualität. Hier erwarten dich inspirierende Gespräche über den Weg des
00:01:31: Yoga als Weg der Erkenntnis. Und du erhältst wertvolle Einblicke und auch ganz praktische
00:01:37: Tipps und Impulse, die dich auf deinem ganz individuellen Weg begleiten.
00:01:42: So lass uns gemeinsam auf eine Reise zu einem bewussteren und erfüllteren Leben aufbrechen.
00:01:55: Ja das kommende Video, was du jetzt gleich sehen wirst bzw. das Audio dazu, was du hören wirst,
00:02:06: ist aus meinem Basiskurs, den ich entwickelt habe. Das ist ein Online-Selbstudienkurs,
00:02:13: der dir eine tiefere Verbindung zum Yoga und zu seiner Philosophie bietet. Also
00:02:19: wundere dich nicht, wenn ich da anfangs Eingangsbezug nehme auf vorherige Videos oder
00:02:25: zu Modulen. Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser Folge.
00:02:29: Nun in diesem letzten Video in diesem ersten Modul geht es um natürlich wieder mal zwei total
00:02:45: wichtige Dinge, aber für mich sind sie wirklich ein ganz wesentlicher wichtiger Bestandteil,
00:02:52: wenn du mit mir üben magst und wenn du ja all diese Dinge, die ich dir nun auch schon erzählt habe,
00:03:00: berichtet habe und das alles, was folgt, anwenden möchtest. Und das ist die Selbstverantwortung
00:03:06: und die Selbstfürsorge. Ja und du findest dabei schon in beiden Worten das Selbst. Ja und darum
00:03:15: geht es auch, das Selbst immer wieder auch Verbindung aufzunehmen zu dir selbst, um besten
00:03:20: falls dann irgendwann auch zu deinem höheren Selbst zu kommen, also derjenige Teil in dir,
00:03:25: der voller Weisheit steckt und der dich auch verbindet mit einer höheren Quelle. Also immer
00:03:32: wieder zurückwerfen auf dich selbst, denn nur du weißt für dich, was für dich gut ist. Ja was
00:03:41: heißt das nun, wenn wir mit Yoga üben? Also Selbstfürsorge und Selbstverantwortung. Wir haben
00:03:48: schon viel auch in dem vorherigen Video über Achtsamkeit und über Entdeckung und Aufdeckung
00:03:54: von Glaubenssätzen und Themen und Dingen, die uns unterhalten, die uns da immer wieder begegnen
00:03:58: können, auch auf der körperlichen Ebene, wie uns vielleicht Schmerz begegnen kann und wie du
00:04:04: damit umgehst und ja und aber auch mit den ganz persönlichen Erfahrungen, die wir gemacht haben.
00:04:12: Und da ist wirklich jeder Weg ganz ganz individuell und was für mich gut ist, kann für dich noch
00:04:20: lange nicht gut sein und umgekehrt. Das was für dich sich vielleicht ganz wunderbar anfühlt,
00:04:25: löst in mir vielleicht Stress aus. Ja und das kann ich nicht wissen. Also wir sind nicht
00:04:31: diese gläsernen Menschen, wo wir reinschauen können. Ich selbst als Lehrerin entweder nur
00:04:37: über dieses Tool hier oder im Unterricht live. Ich kann dir Impulse bieten. Ich kann dir von
00:04:43: meinen Erfahrungen und meinem Wissen, was ich mir angeeignet habe, dir was erzählen, was vielleicht
00:04:49: für dich hilfreich sein kann. Ich kann dir Inspiration bieten, wie du üben kannst und Ideen
00:04:56: auch zeigen, wie du diese Sachen für dich anwenden kannst. Aber du bist für dich selbst
00:05:05: verantwortlich und das ist wirklich ein ganz wichtiger Teil. Du bist für deinen Körper
00:05:10: verantwortlich. Du bist auch für deine eigenen Gefühle und Emotionen verantwortlich, für deine
00:05:16: Gedanken und für allem deine Handlungen, für all das, was dir im Leben begegnet. Und du darfst
00:05:22: in diese Verantwortung gehen. Ja dann wenn wir oft geben wir die Verantwortung an andere ab und
00:05:32: ja auch ich habe das ein Zeit meines Lebens gemacht, bis ich das erkannt habe, dass es gar nicht so
00:05:38: klug ist. Wie oft geben wir die Verantwortung ab? Entweder an die Yoga-Lehrerin, bitte korrigier
00:05:44: mich, vielleicht kennst du das. Da komme ich gleich noch mal zu. Aber wie oft geben wir auch die
00:05:51: Verantwortung ab an Ärzte? An Ärzte im Außen, die uns etwas über unseren Körper erzählen wollen.
00:05:57: Natürlich können wir Ärzte aufsuchen und uns hören, was sie zu sagen haben und dass sie uns
00:06:03: helfen, uns zur Untersuchung. Aber du hast auch immer einen inneren Arzt und den kannst du auch
00:06:08: befragen. Und in erster Linie hörst du natürlich eher auf diesen inneren Arzt, auf deine innere
00:06:15: Stimme, deine innere Ärztin in dir, deinen inneren Heiler, den wir alle haben. Und alle Informationen,
00:06:20: die wir dann am Außen gesammelt haben, ergeben ein großes Ganzes und daraus ziehst du dann deine
00:06:26: Handlung. Wir geben auch unsere Verantwortung ab, gerade in dieser Corona-Zeit, an eine Politik,
00:06:34: die völlig Macht und Gehe besessen ist. Das nur ins Kurzabend zu erwähnen. Also diese Verantwortung
00:06:41: abgeben finden wir immer wieder und es ist wirklich super, super schade. Denn wenn wir in unsere
00:06:47: Eigenverantwortung kommen, kann uns das so unheimlich viel Freiheit geben, so viele Erkenntnisse geben.
00:06:53: Und im Yogaunterricht begegnet mir das sehr häufig. Gerade für Teilnehmer, die schon, die jetzt
00:07:04: relativ neu sind, also die noch nicht so lange, weil mir waren, kommt irgendwann der Wunsch auf,
00:07:09: kannst du mich da nicht korrigieren? Kannst du mir nicht sagen, wie ich das richtig mache? Also es
00:07:16: ist immer der Wunsch zum einen nach, ich will das gut machen, ich will das richtig machen und es
00:07:23: ist auch der Wunsch nach Kontrolle da. Und wenn dann so ein Nein von mir kommt, dann ist das für
00:07:31: manche immer enttäuschend und es ist auch gar nicht selten passiert, dass manche Teilnehmerinnen
00:07:37: auch schon sich dann nicht so gut bei mir aufgehoben gefühlt haben, weil sie eben nicht
00:07:40: korrigiert werden. Ich mache das nicht. Wenn, versuche ich, verbal Inspiration und Ideen zu
00:07:47: liefern, dass du halt schauen kannst, wie kannst du vielleicht diese Übung ein bisschen anders
00:07:52: für dich gestalten, aber ich komme nicht zu dir hin und dränge dich in irgendeine Position,
00:07:59: die ich meine, die richtig für dich ist, weil das kann ich nicht. Das kann ich gar nicht und
00:08:04: diese Verantwortung möchte ich auch nicht haben. Ich kann das nicht, weil das nicht mein Körper ist.
00:08:08: Dein Körper ist nicht mein Körper und deswegen kann ich nicht wissen, was für dein Körper gut ist.
00:08:15: Ich kann Vermutungen anstellen, dir Ideen geben, aber du bist für dein Körper verantwortlich und
00:08:21: deswegen auch da wieder lernen, die Grenzen zu achten und die Verantwortung für dich,
00:08:25: dein und dein Körper und auch deine Handlung mit deinem Körper zu übernehmen.
00:08:29: Ein Zitat von Depak Chopra lautet "Selbst Verantwortung bedeutet, die Macht über dein
00:08:38: Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Befreie dich von der Opferrolle und gestalte aktiv dein Schicksal."
00:08:45: Wenn wir in die Selbstverantwortung kommen wollen, dann setzt das voraus, dass wir uns selbst
00:08:52: liebevoll begegnen, also auch mit liebevoller Güte, mit Wohlwollen, mit Mitgefühl. Für uns selbst,
00:09:04: vielen von uns gelingt es vielleicht noch ganz gut für andere Mitgefühl zu entwickeln,
00:09:10: aber für uns selbst ist es oft ein bisschen schwieriger. Oder es wird angenommen, dass es so ist,
00:09:18: aber wenn wir es da mal genauer betrachten, etwas tiefer gehen, stellen wir fest, ne,
00:09:22: wir sind sehr, sehr hart zu uns selbst, verurteilen uns oft selbst und vor allen Dingen haben wir
00:09:30: diese inneren Antreiber in uns meistens aus dem Verstand kommt und oder auch alte Glaubenssätze.
00:09:38: Du musst doch, du kannst, stell dich nicht so an, das sind auch so Glaubenssätze, das muss doch gehen,
00:09:44: diese inneren Kritiker und Antreiber in uns, die wir alle haben. Und die, all die dürfen wir jetzt mal
00:09:51: überprüfen. Wir dürfen mal schauen, ob die überhaupt wirklich noch eine Relevanz für unser
00:09:58: Leben haben und vor allen Dingen, ob sie uns dienlich sind. Es kann sein, dass, als sie sich
00:10:05: entwickelt haben, diese Glaubenssätze und diese, diese Treiber in uns, dass, also ich würde sie nicht
00:10:11: grundsätzlich, grundsätzlich ablehnen, weil vielleicht haben sie uns, waren sie uns mal dienlich
00:10:16: und nützlich, vielleicht haben sie uns für etwas beschützt. Auch da sind wir wieder dann auch bei
00:10:23: dem Thema Erfahrung aus der Kindheit. Wir haben Dinge in unserer Kindheit entwickelt, die für uns
00:10:28: nützlich waren, um zu überleben. Und deswegen geht es jetzt eher darum, jetzt nicht was weghaben
00:10:39: zu wollen, sondern es anzuerkennen, zu erkennen, dass es da ist. Und zur Hinterfragen ist mir das
00:10:46: jetzt noch dienlich in meiner Lebenssituation, in der ich jetzt bin. Und meistens können wir das loslassen.
00:10:54: Und dazu brauche es dann das Selbstmitgefühl. Und anfangen können wir damit mit Selbstfürsorge,
00:11:03: also für und selbstgutsorgen. Wie funktioniert das in der Praxis? Ich finde immer dieses Beispiel
00:11:11: total schön,
00:11:12: eines Kindes. Stell dir vor, du bist vielleicht selber Mutter oder vielleicht auch Vater und wenn
00:11:18: dein Kind krank ist, Bauchschmerzen hat oder vielleicht hingefallen ist, sich verletzt hast,
00:11:24: dann bin ich mir ziemlich sicher und so hoffe ich, doch wirst du deinem Kind mit Liebe begegnen,
00:11:30: mit Mitgefühl. Und du gehst in das Mitgefühl hinein und umsorgst dein Kind, vielleicht beruhigst
00:11:38: du es, fragst auch, was es vielleicht jetzt braucht oder hilfst ihm in dem Sinne, dass du auch nach
00:11:47: den Bedürfnissen fragst, was möchtest du jetzt, was können wir tun, damit es dir jetzt besser geht.
00:11:53: Du würdest deinem Kind wahrscheinlich niemals sagen, das ist ja jetzt quatscht, jetzt geh in die
00:11:59: Schule oder jetzt stehe wieder auf oder mit dieser Härte begegnen, die du dir, so wie du dir oft
00:12:07: selbst begegnest. Ich bin mir sicher, dass das nicht so ist und deswegen darfst du jetzt auch
00:12:14: anfangen auch dir und natürlich auch diesen kindlichen Anteil in dir, aber überhaupt allen
00:12:19: Anteilen in dir liebevoll begegnen und vor allen Dingen mal bei dem Körper angefangen. Vielleicht
00:12:27: kennst du das, dass du, vielleicht hast du so, man spricht ja von so manchen Baustellen im Körper,
00:12:34: ja also immer wieder Schmerz das Knie oder die Schulter oder wie auch immer, also das heißt,
00:12:40: wie sprichst du dann mit diesem Teil deines Körpers? Nehmen wir mal an, du hast Schmerzen in der
00:12:47: rechten Schulter, immer mal wieder länger, vielleicht schon chronisch, weiß nicht genau, wo
00:12:51: das herkommt, warst vielleicht auch schon mal beim Arzt und du willst eine Bewegung machen und
00:12:58: dann merkst du wieder die Schulterschmerz und dann sagst du sowas wie "ah mann diese blöde Schulter",
00:13:03: kennst du das? Also es ist sofort so eine Beschimpfung da drin und eine Bewertung,
00:13:10: diese blöde Schulter, dass dir viele, viele Jahre lang diese Schulter einen wunderbaren Dienst
00:13:16: erwiesen hat, da hat sie wahrscheinlich keinen Dank für bekommen, aber in dem Moment wo sie nicht
00:13:21: funktioniert und wo sie dir einen Schmerz schickt und irgendein Leiden hat, was sie dir zeigt,
00:13:28: da ist was nicht in Ordnung, wo auch immer, da fängst du an sie dann zu Beschimpfen und zu
00:13:36: kritisieren, dass sie nicht mehr funktioniert. Wie undankbar, wie undankbar und gemein und
00:13:42: unfair deinem Körper gegenüber. Was ist, wenn du jetzt beginnst deinem Körper liebevoll zu
00:13:49: begegnen und diesem Körperteil, wie ich es da schmerzt, bleiben wir bei dem Beispiel mit der
00:13:53: Schulter, du merkst, du kannst den Arm nicht heben, schmerzt und dann dich einfach mal deiner Schulter
00:14:01: widmest und einfach mal fragst, hineinspürst, vielleicht sie sogar anfässt und deine Schulter
00:14:12: mal fragst, was brauchst du? Was brauchst du jetzt? Und wenn du diese Frage immer öfter stellst,
00:14:22: wirst du irgendwann merken, es kommt ziemlich intuitiv aus deinem Inneren raus eine Antwort.
00:14:27: Die wird meistens nicht sein, ich brauche jetzt richtig Anstrengungen und ich brauche
00:14:32: Beschimpfung und vielleicht wird es auch nicht sein, ich brauche eine Schmerztablette,
00:14:36: das kann vielleicht mal sein, aber vielleicht ist es einfach nur, oh, Wärme würde jetzt gut
00:14:42: tun oder Ruhe würde gut tun oder Bewegung würde gut tun. Es gibt eine Instanz in dir,
00:14:51: die weiß, nämlich dein innerer Heiler, du hast einen inneren Heiler und diese
00:14:56: Selbsteilungskräfte kannst du selbst aktivieren, indem du mit dir selbst und deinem Körper in
00:15:03: den Dialog gehst, immer wieder und das immer wieder übst. Die Antwort kommt nicht aus dem
00:15:08: Verstand. Der Verstand, der möchte ständig antworten, warum ist das so, was ist das jetzt,
00:15:14: was da wehtut, was ist da kaputt und warum ich muss jetzt einen Arzt konsultieren und da muss
00:15:18: dann ein MIT gemacht werden, damit ich weiß, was da ist, kannst du alles machen, dann hast du ein
00:15:24: bisschen Frieden im Geist, aber die Lösung der Schmerzen hast du da immer noch nicht,
00:15:33: sondern es geht darum, mit deinem inneren Heiler, mit deinen inneren Selbsteilungskräften in Kontakt
00:15:38: zu kommen. Also lebevoll mit dir selbst umgehen. Das ist eine Möglichkeit, der selbst Fürsorge
00:15:46: und der selbst Mitgefühl wirklich in den Dialog zu kommen mit deinem Körper und ein weiterer
00:15:52: Aspekt ist tatsächlich einfach mal deine Bedürfnisse, deine ganz individuellen Bedürfnisse
00:16:00: erstmal erkennen. Wenn ich im Unterricht, in meinem Yogaunterricht, die das Anfangs das
00:16:07: Ankommen mache, dann bitte ich die Detailnehmer immer erstmal sich hinzulegen, auf den Rücken
00:16:14: zu legen, sich gut einzurichten und mal hinein zu fühlen, ob sie gut liegen, ob sie noch was
00:16:19: brauchen, ob sie gut für sich gesorgt haben und dann stelle ich meistens die Frage und dann
00:16:26: überprüfe nochmal, ob du noch etwas besser für dich sorgen kannst. Und meistens warte ich dann
00:16:33: einen kleinen Augenblick. Die wenigsten bessern dann nochmal nach, bleiben liegen. Und manchmal
00:16:41: mache ich es so, dass ich dann nochmal eine weitere Einladung gebe und praktisch einen Raum
00:16:47: öffnen und sage, wenn du jetzt merkst, dass dir doch kühl ist, du hast die Zeit und nimm dir die
00:16:53: Freiheit, jetzt dir doch nochmal das zu holen, was du brauchst. Also es braucht nochmal eine richtige
00:16:59: Einladung und dann entdecke ich das manchmal tatsächlich ein oder zwei Teilnehmer doch nochmal
00:17:03: aufstehen und sich nochmal ein Kissen holen oder doch nochmal auf Toilette gehen oder sich doch
00:17:08: nochmal anders zu decken oder eine Jacke überziehen. Und daran erkennen wir, was wir oft auch für
00:17:17: einen Druck von außen haben, oh jetzt liegen ja schon alle, ich kann ja jetzt gar nicht mehr
00:17:20: aufstehen, obwohl ich merke eigentlich früher, ich das heißt du stellst die deine Bedürfnisse
00:17:26: hinten an und es braucht eine Einladung und es braucht manchmal zwei Einladung und es braucht
00:17:32: vielleicht auch manchmal drei oder vier oder fünf Einladung und die kannst du dir selber geben,
00:17:37: indem du dich einfach mal auf den Rücken hinlegst und sagst, ich mache jetzt einfach mal 20
00:17:42: Minuten Pause, um dann in dich hinein zu fühlen, was brauche ich jetzt gerade? Was ist jetzt gerade
00:17:48: mein Bedürfnis? Oh mir ist ein bisschen kühl, stellst du fest, nimmst die Empfindung deines
00:17:53: Körpers wahr, nimmst dir eine Decke. Was braucht es noch? Also wirklich das mal zu üben. Oh es ist
00:18:00: ein bisschen hart am Hinterkopf, mal gucken wie sich das anfühlt mit einem Kissen und dann fängst
00:18:05: du an deinen Körper immer mehr zu spüren, zu fühlen und hinein zu fühlen und zu lagern. Oh jetzt
00:18:11: fällt dir aber ein, ach Mist, eigentlich habe ich jetzt nochmal Durst, aber jetzt bin ich ja schon
00:18:17: eingepackt, nein, dann stehst du nochmal auf, holst dir was zu trinken oder gehst auf Toilette,
00:18:23: was auch immer da dann noch war und dann nimmst du, nimmst dir die Zeit. Möchte ich dich gern
00:18:29: einladen, das einfach mal zu machen und zu üben, zu üben deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen
00:18:36: und dir da ein Raum für zu schaffen und dich selber immer wieder einzuladen. Was braucht es jetzt
00:18:43: noch? Was ist dann noch? Denn oft kennen wir unsere Bedürfnisse gar nicht, viele von uns sind so
00:18:50: getrennt von ihrem Körper und ihren eigenen Bedürfnissen im Alltag meistens, dass wir das
00:18:57: gar nicht erkennen und dann machen wir solche Dinge wie das wir dann zum Beispiel abends vor dem
00:19:02: Fernseher gehen und denken ja ich habe ja jetzt das Bedürfnis nach Ruhe und dann schalten wir sozusagen
00:19:12: was vor und wir denken der Körper ruht jetzt aus, aber das ist nicht nachhaltig, das ist vielleicht
00:19:19: für den Moment fühlt sich das gut an und das kann auch ganz wundervoll sein ja und auch ich mache
00:19:24: das natürlich, dass ich manchmal einfach eine Netflix-Serie schaue, weil es einfach Spaß macht
00:19:30: und Freude bringt, aber für eine wirkliche Entspannung ist es meist nicht ratsam und das
00:19:38: wirklich auch immer zu hinterfragen ist das jetzt wirklich das was ich jetzt brauche diese
00:19:44: Netflix-Serie oder das YouTube-Video oder das Skrollen durch das Instagram oder brauche es
00:19:52: gerade eigentlich was ganz anderes und genauso können wir uns das auch beim Essen fragen.
00:19:57: Ja, es ist jetzt total voller Freude und diese Schokolade oder die Chips zu essen und das kann
00:20:05: manchmal so sein natürlich und sagen hey heute gönn ich mir und ich freue mich richtig darüber
00:20:10: ohne schlechtes Gewissen, aber ein Teil in dir wird wissen okay gesundheitsförderlich ist
00:20:16: das vielleicht nicht, aber vielleicht sagst du dir den Tag hey es ist okay und fühl immer wieder in
00:20:22: dich hinein und dann machst du die nächsten Tage, gönnest du deinem Körper auch wieder mit der
00:20:28: Nahrungsaufnahme etwas Gutes, also verprüf mal deine Bedürfnisse, deine eigenen ganz eigenen
00:20:35: Bedürfnisse und nicht das was dein Verstand dir auch einredet was du jetzt vielleicht brauchst.
00:20:40: Schokoladeschips, Grutwein, Netflix. Sondern vor allen Dingen ist es der Weg über den Körper,
00:20:49: also über den Körper erstmal zu spüren. Ja, die Selbstfüßersorge, das Selbstmitgefühl,
00:20:58: also in den Dialog mit deinem Körper zu gehen, gerade wenn er schmerzt was brauchst du jetzt
00:21:04: und dir auch Zeit und Einladung zu geben ein Raum aufzumachen um die Bedürfnisse deines
00:21:12: Körpers und natürlich dann auch deiner Seele wirklich zu erkennen. Es braucht Zeit und vor
00:21:18: allem braucht es auch Geduld, aber vor allem braucht es liebevolle Zuwendung dir selbst gegenüber.
00:21:25: Abschließend ein weiteres Zitat von Marianne Williamson "in dem du für dich selbst sorgst
00:21:35: ermöglicht du es deiner inneren Wahlzeit zu dir zu sprechen und dich auf den richtigen Weg zu führen".
00:21:42: Ich hoffe, dass dir diese Folge hier als Podcast-Audio-Folge oder auch als Video ganz neu für mich
00:21:55: gefallen hat. Wenn du Interesse hast an meiner Arbeit oder ich nenne es mittlerweile freudiges
00:22:01: Tun und nicht mehr Arbeit, dann findest du alle Infos hierzu in den Show Notes oder halt auch
00:22:08: unter dem YouTube Video. Vielleicht hören oder sehen wir uns bald wieder, ich würde mich riesig
00:22:16: darüber freuen. Bis dann, deine Kerstin.
00:22:18: [Musik]
00:22:20: [MUSIK]
00:22:22: [ freezer ]